Öffentliche Exkursion nach Lienzingen und Maulbronn

 

 

 

Der bereits 766 erwähnte Ort Lienzigen, heute ein Stadtteil der Stadt Mühlacker, gilt als eines der schönsten Dörfer Baden-Württembergs. Die Lage an den Ausläufern des Strombergs und an der württembergischen Weinstraße und sein reichhaltiger Fachwerkbestand, sowie die Kirchenburg mit erhaltenen Gaden, machen einen Besuch lohnenswert.

 

Lienzigen erhielt 2012 wegen dem fast geschlossenen Scheunengürtel die Auszeichnung „Etterdorf“. Im Gegensatz zu vielen anderen Dörfern und Städten in Baden-Württemberg ist man sich in Lienzigen und Mühlacker durchaus bewusst, was für einen historischen Schatz sich hier, trotz der Zerstörungen im Pfälzischen Erbfolge Krieg 1692, erhalten hat. So zeugen viele vorbildliche Sanierungen der letzten Jahre vom Erhaltungswillen der Eigentümer und der Verwaltung.

 

Durch den historischen Ortskern führt uns der Rottenburger Bauforscher und Mittelalterarchäologe Tilmann Marstaller M.A., der zahlreiche Untersuchungen in Lienzigen durchführte und am historischen Ortsrundgang mitgewirkt hat.

 

Unser Mittagessen werden wir stilgerecht in einem Haus einnehmen, dessen vorderer Hausteil aus dem Jahre 1560 stammt und der hintere Hausteil aus dem Jahre 1441. Die Sanierung des Gebäudes in dem sich heute das Restaurant „Zum Nachtwächter“ befindet wurde 1996 mit dem Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet.

 

Nach dem Mittagessen fahren wir weiter zum UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn, wo wir uns auf die Spuren der Zisterzienser und der Reformation begeben. Je nach Uhrzeit wird dort auch noch die Möglichkeit für einen Kaffee und Kuchen bestehen.

 

Treffpunkt am Sonntag, den 9. Juli 2017, um 8.00 Uhr auf dem Parkplatz Jakob-Stotz-Platz, Bildung von Fahrgemeinschaften; 10.00 Uhr Mühlacker-Lienzingen: Ortsrundgang mit Tilmann Marstaller M.A.; 12.30 Uhr Mittagessen im Restaurant „Zum Nachtwächter“ in Lienzingen; nach dem Mittagessen Fahrt nach Maulbronn. Besichtigung der Klosteranlage, Gelegenheit für Kaffee und Kuchen, danach Rückfahrt nach Mössingen.

 

Bericht im Amtsblatt

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